Erhebliche Waldbrandgefahr Jurasüdfuss
Gefahrenstufe
Die Waldbrandgefahr wird entlang des Jurasüdfusses als «erheblich» beurteilt (Stufe 3).
Im restlichen Kantonsgebiet herrscht weiterhin mässige Waldbrandgefahr (Stufe 2).
Verhaltenshinweise
Bei windigen Verhältnissen auf Feuer verzichten.
Feuer nur in fest eingerichteten Feuerstellen (mit betoniertem Boden) entfachen und vor Verlassen der Feuerstelle die Glut vollständig löschen.
Feuer immer beaufsichtigen und Funkenwurf sofort löschen.
Gefahrenbeschrieb
In Regionen mit «erheblicher» Wald- und Flurbrandgefahr (Stufe 3) können Flächenbrände entstehen. Die Streuschicht kann sich sehr leicht entzünden. Die unteren Bodenschichten sind noch brandhemmend. Brandintensität und -tiefe sind voraussichtlich mässig: Die Humusschicht wird teilweise verbrannt. Flugfeuer sind mit Wind möglich, insbesondere in Nadelholzbeständen.
Die lokale Waldbrandgefahr kann von der angegebenen generellen Waldbrandgefahr abweichen. Insbesondere bei zunehmendem Wind und in Lagen mit einem grossen Anteil dürrer Vegetation nimmt die Waldbrandgefahr rasch zu.
Allgemeine Lage
Seit Ende März sind keine nennenswerten Niederschläge gefallen. Die Temperaturen sind für die Jahreszeit sehr hoch, die Luftfeuchtigkeit besonders in mittleren Lagen tief, während der Blattaustrieb erst beginnt. Damit ist die Streuschicht insbesondere in Laubwäldern leicht entzündbar.
Entwicklung und Tendenz
Ab Sonntagabend ist mit zunehmender Bewölkung, Niederschlag und einem deutlichen Temperaturrückgang mit einer Entspannung zu rechnen.
Die nächste ordentliche Dispositionsbeurteilung ist per 13.04.2026 vorgesehen.
Weitere Informationen online unter:
Waldbrandgefahr – Amt für Militär und Bevölkerungsschutz – Kanton Solothurn
Wir bitten Sie um Kenntnisnahme, besten Dank.
Der Forstbetrieb Schwarzbubenland
